OB-Kandidat Ronny Winkler in der Kritik

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Das geht aber gar nicht gut los: Daniel Braune, Betreiber von Dapemas Blog, hat sich die Arbeit gemacht, die Wahlkampfseite des gestern bekannt gewordenen weiteren OB-Kandidaten Ronny Winkler zu lesen (vgl. dresdenwaehlt.de vom 3.3.2015: „#obwdd: Ronny Winkler will als unparteiischer Kandidat antreten„).

Dabei hat er eine ganze Reihe von – nennen wir es: „Perlen“ gefunden.

Zitat aus Dapemas Blog:

Dabei zum Thema Asylpolitik weiter: ‚Die Aufnahme von Asylanten steigert die Kaufkraft in Dresden und stärkt somit die Wirtschaft.‘ ‚Bestes Beispiel hierfür ist die Stadt Goslar, welche 500.000 Asylsuchende aufnimmt ohne Wenn und Aber obwohl sie es nicht müssen.‘ (Anm. Einwohner Goslar 50.681 (Stand 31. Dez. 2013)). Goslar würde somit 10 Asylsuchende pro Einwohner aufnehmen, Respekt. Wenn wir das in Dresden umsetzen würden, wären wir mit ca. 5,3 Millionen Einwohner auf einen Schlag die größte Stadt Deutschlands und würden uns hinter London und vor St. Petersburg auf Platz 4 der größten Städte Europas einreihen.

Nicht das einzige Beispiel, das Dapema hervorgeholt hat – wobei er die meisten Perlen aus Winklers Programmatik tatsächlich völlig unkommentiert für sich stehen lässt.

Die Besprechung von Winklers Inhalten findet sich in Dapemas Blog unter dem Titel: „OB-Kandidat möchte aus Dresden Millionenstadt machen„.

Auch Mopo24 hat auf Winklers Seite gelesen – und stellt fest: „Vor allem bei Facebook erntet er gerade Hohn und Spott. Daran ist der gelernte Maler und Lackierer aber nicht ganz unschuldig.“

Wobei die Kollegen – typisch Boulevard – den Beleg für den Hohn und Spott im Netz schuldig bleiben. Dafür wird im Artikel fleißig von Winklers Seite zitiert. Auch da fällt das vernichtende Urteil: „Ob Rechtschreibung, Inhalte oder einfach nur die Sinnhaftigkeit – die Texte auf der Homepage von Ronny Winkler wandeln da an einer Grenze.“

Die Meldung bei Mopo24 trägt den Titel: „Dresden lacht über diesen OB-Kandidaten„.

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5 Comments
  • Daniel B.
    März 4, 2015

    Ich habe mir tatsächlich die Arbeit gemacht. Es war ein Schwanken zwischen Bedauern und Postillon lesen. Wir werden sehen, danke für die Erwähnung.

  • Bernd
    März 4, 2015

    Lustig, gerade Dapema zu erwähnen, wo der investigative Reporter noch letztens mit dem Artikel über dieses *ominöse* Bündnis DDNf schrieb und nicht einmal in der Lage war im Netz frei verfügbare Informationen zusammenzutragen. *daumenhoch*

    • Daniel B.
      März 4, 2015

      Besten Dank für die Blumen „Bernd“, oder auch „Rainer“, „Max“ oder „Winfried“? Ich werde mich Bemühen Ihnen weiterhin Freude mit meiner kläglichen Recherche zu bereiten. Wenn Sie etwas dazu beitragen möchten, also weitergehende Informationen aus dem www zum Thema haben, wissen Sie ja wo Sie mich finden.

  • ich
    März 8, 2015

    Lustig lustig

    Man kann sich gern über diesen Kandidaten belustigen nur sollte man auch die Hintergründe für diese Rechtschreibung kennen.

    Wenn es nicht einmal die Presse schafft sich an die Rechtschreibung zu halten dann sollte diese sich nicht über Andere lustig machen.

  • ich
    März 8, 2015

    Übringens steckt hinter den Rechtschreibfehlern eine eindeutige Botschaft.
    Wenn es also gelungen ist diese zu verstehen dann ist das ganz leicht.
    Aber da müßte man nachdenken !