OB-Kandidat Hilbert: Will er in die Fußstapfen eines Ahnen treten?

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Achtung, der DDwä-Blog ist noch in der Warmlaufphase, deswegen dürfen wir noch ein wenig boulevardesk sein… Es wird bald ernster, keine Sorge. Jetzt aber erstmal:

Bei der Recherche zum Thema Bürgermeister und Dresden haben wir folgendes entdeckt: Es gab bereits schon einmal einen Dresdner Bürgermeister mit Nachnamen Hilbert!

Im Stadtwiki Dresden ist zu lesen:

Heinrich Abraham Hilbert (* ~1702 in Gera; † Januar 1766 in Dresden) war ein Dresdner Ratsherr sowie Bürgermeister im Zeitraum von 1762 bis zu seinem Tod im Jahr 1766.

Kein Witz! Der gute Mann war Advokat (Rechtsanwalt). Er hatte laut Stadtwiki Rechtswissenschaften in Wittenberg studiert und hatte noch in seiner Zeit als Student einen Gedichtband veröffentlicht.

Mit Mitte 30 war er längst in Dresden angekommen und wohnte in der Dresdner Neustadt. In den historischen Büchern ist nachzulesen, dass er bereits 1738 „Senator des Stadtrats zu Dresden und Stadtschreiber“ war.

Am 1. Mai 1762 wurde Hilbert einer der drei Bürgermeister, von denen einer der regierende war, ein weiterer der dafür als nächstes vorgesehene – Prokonsul – und der eben als regierender Konsul abgetretene, als Exkonsul bezeichnet wurde. Hilbert regierte zu dieser Zeit den Stadtrat zusammen mit Christoph Bormann und Johann Gottfried Hauschild.

Ob und wie viel Gutes Hilbert für die Stadt Dresden damals bewirkt hat, geht aus dem Stadtwiki-Eintrag nicht hervor. Lediglich eine Sache ist dort erwähnt:

In seinem Testament vom 17. Januar 1766 stiftete Heinrich Abraham Hilbert mit 500 Talern ein Stipendium für arme Studierende, egal ob sie aus Dresden kamen oder woanders geboren wurden.

Allerdings ist unklar, ob der damalige Bürgermeister und der heutige #obwdd-Kandidat Dirk Hilbert tatsächlich verwandt sind. Dafür wäre wohl mal ein wenig Ahnenforschung nötig.

Hier geht es zum Eintrag im Dresdner Stadtwiki: „Heinrich Abraham Hilbert„.

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