Kandidatin Nr. 14: Tatjana Festerling will für Pegida antreten

Von 0 Permalink 12

Die Pegida-Bewerberin für die Dresdner Oberbürgermeisterwahl 2015 heißt Tatjana Festerling. Das wurde heute Nachmittag im Rahmen des 22. Pegida-Spaziergangs auf dem Altmarkt bekannt gegeben.

Dazu ein paar Medienstimmen:

SZ-Online.de schreibt unter dem Titel „‚Jetzt ist jeder ein Wahlkämpfer‘„:

„Mit ihr habe man eine Kandidatin aus dem Volk gewonnen, sagt Pegida-Chef Lutz Bachmann. Als Oberbürgermeisterin solle Festerling dem ‚rot-rot-grün-versifften Stadtrat auf die Finger schauen‘. Die Wahl am 7. Juni wird zeigen, wie viel Zuspruch Pegida in Dresden wirklich hat.“

MDR.de schreibt unter dem Titel „Pegida tritt mit Festerling in Dresden zur OB-Wahl an„:

„‚Ich mache es‘, sagte Festerling nach der Bekanntgabe durch Bachmann. Sie sprach von einer ‚historischen Chance‘. Pegida sei der erste Schritt gewesen, die Wahl in Dresden nun der zweite. Noch habe man die Chance, friedlich Veränderungen herbeizuführen.“

radiodresden.de schreibt unter dem Titel „Ex-AfD Politikerin Tatjana Festerling will zur OB-Wahl antreten„:

„Festerling wolle in Kürze nach Dresden ziehen, hieß es am Rande der Demo. Sie braucht laut Sächsischer Gemeindeordnung als Bewerberin allerdings nicht zwangsläufig einen Wohnsitz in Dresden. Demnach kann sich jeder Europäer im Alter zwischen 18-65 Jahren, der keine größeren Freiheitsstrafen erhalten hat, für die Wahl des Oberbürgermeisters kandidieren. Wählen gehen dürfen allerdings nur Dresdner, die bis spätestens zum 7. März 2015 ihren festen Wohnsitz in Dresden hatten (drei Monate vor dem Wahltermin).“

Freie-Presse.de schreibt unter dem Titel „Dresden: Pegida schickt Tatjana Festerling ins OB-Wahl-Rennen„:

„Die ehemalige AfD-Funktionärin nahm die Nominierung an. Die Hamburgerin kündigte einen sparsamen, aber kreativen Wahlkampf an.“

Tagesspiegel.de schreibt unter dem Titel „Pegida geht mit Tatjana Festerling ins Rennen„:

„Die Landeshauptstadt hat rund 400.000 Wahlberechtigte. Die Pegida-Bewerbung um das Oberbürgermeister-Amt gilt einerseits als Symbolkandidatur, um im Gespräch zu bleiben. Andererseits ist sie auch ein möglicher Gradmesser für die aktuelle Akzeptanz in Dresden.“

Im Tagesspiegel-Bericht sind auch Stimmen von Politikern und Experten-Meinungen zur Bedeutung des Vorgangs, dass sich Pegida an der Oberbürgermeisterwahl beteiligt, zu lesen. Auch die übrigen hier verlinkten Beiträge sind durchaus lesenswert.

Festerling selbst hatte Meldungen vom 23.3., sie sei die #obwdd-Kandidatin für Pegida (hier bei Mopo24.de im Eintrag von 19.03 Uhr nachzulesen), am Folgetag gegenüber den „Dresdner Neueste Nachrichten“ zurückgewiesen (vgl. DNN-Online vom 24.3.2015: „Pegida-Kandidatin bei der OB-Wahl in Dresden: Tatjana Festerling widerspricht Gerüchten„).

12
0 Comments