Immer wenn Du denkst, tiefer sinken geht nicht mehr…

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Heute mal ein Lesehinweis – ganz leicht Off-Topic für dieses Blog – aber sehr bezeichnend zum Politikstil in dieser Stadt. Denn so sehr wir uns über jeden Politiker freuen, der sich in den sozialen Netzwerken tummelt, um so schockierter sind wir manchmal, auf welchem Niveau sich das bewegt.

Auf folgenden Wortwechsel zum Beispiel zwischen Patrick Schreiber (CDU, Mitglied des Sächsischen Landtags, Mitglied im Jugendhilfeausschuss in Dresden) und Jacqueline Muth (Die Linke, Stadträtin in Dresden) hätten wir gern verzichtet:

Bildschirmfoto1

Bildschirmfoto2

Bildschirmfoto3

Wer es nicht einordnen kann: In der „Diskussion“ ging es eigentlich um das Töberich-Unterstützer-Picknick am vergangenen Samstag (16.5.2015). Hier nachzulesen.

Der Wortwechsel ist aus unserer Sicht nur ein Beispiel für das, was sich mittlerweile nahezu täglich in unserer Facebook-Timeline abspielt. DAS ist das Niveau, auf dem in Dresden Politiker miteinander umgehen.

Dabei ist es übrigens völlig wurscht, wer zuerst wen beleidigt hat. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie weit sich in Dresden Lokalpolitik von der eigentlichen Lokalpolitik entfernt hat. Hier geht es nicht mehr um die Sache – hier geht es nur noch darum, den Hass und die Wut auf den politischen Gegner zu kanalisieren.

Wer allerdings mit derartigen Mitteln, keifend, schreiend, ohne jeglichen Respekt für die Gegenseite vorgeht, muss sich nicht wundern, wenn sich Nicht-Politiker nur noch angewiedert abwenden.

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2 Comments
  • Ludwig
    Mai 19, 2015

    Was genau hat diese nivealose Diskussion & der Elberadweg mit der Oberbürgermeisterwahl zu tun? Entweder ist dieser Blog nicht unabhängig und versucht hier subjektive Beeinflussung zu üben oder es ist soo weit Off-Topic, dass man es eigentlich löschen müsste.

  • Florian
    Mai 27, 2015

    Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie ich diesen beiden Menschen kein Verständnis zusprechen kann. Damit beziehe ich mich nur auf den Stil Ihrer Politik und das menschliche Verhalten allgemein und nicht auf die Partei für jene Sie arbeiten. Wer die beiden in einer Diskussion schon einmal live erlebt hat, zweifelt wie oben beschrieben wirklich, ob es bei dem Gespräch um politischen Inhalt oder persönliche (Des)Interessen geht. Ich finde es peinlich und beschämend.
    Zum Glück steht hier keiner der Beiden zur Wahl. Deshalb sollte dieser Beitrag auch explizit mit -OFF Topic- gekennzeichnet werden.
    MfG